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Medienmitteilung

27.03.2020

Regierungspräsident Christian Rathgeb wird neuer Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen

Die Plenarversammlung der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) hat Regierungspräsident Christian Rathgeb zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der Vorsteher des Departements für Finanzen und Gemeinden und Regierungspräsident des Kantons Graubünden folgt per 1. Juni auf den St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth. Mit Rathgeb wird erstmals ein Vertreter des Kantons Graubünden und damit der rätoromanischen Schweiz an der Spitze der KdK stehen.

An der heutigen Plenarversammlung wurde der Bündner Finanzdirektor und Regierungspräsident Christian Rathgeb zum neuen Präsidenten der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) gewählt. Rathgeb verfügt über langjährige politische und fachliche Erfahrung. Nach seiner Wahl in die Bündner Regierung im März 2012 war er bis 2018 Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit. Seit Januar 2019 führt er das Departement für Finanzen und Gemeinden. Zuvor war der promovierte Jurist rund zehn Jahre als selbstständiger Rechtsanwalt in Chur tätig, wo er auch mit seiner Familie lebt.

Christian Rathgeb ist seit Januar 2019 als Vertreter des Kantons Graubünden Mitglied des Leitenden Ausschusses der KdK und somit bereits gut mit den strategisch wichtigen Geschäften der KdK vertraut. Dadurch kann die Kontinuität an der Spitze der KdK sichergestellt werden. Rathgeb übernimmt das Präsidium per 1. Juni 2020.

Wichtige Geschäfte unter KdK-Präsident Benedikt Würth

Regierungsrat Benedikt Würth ist seit dem 1. April 2017 Präsident der KdK. Im Mai 2019 gelang Würth die Wahl zum Ständerat des Kantons St. Gallen, weshalb er per Ende Mai 2020 aus der St. Galler Regierung ausscheiden wird. In seiner dreijährigen Amtszeit konnten verschiedene Schlüsselgeschäfte der KdK entschieden vorangebracht werden. Zu nennen sind insbesondere die Optimierung des Nationalen Finanzausgleichs, die 2019 erfolgreich abgeschlossen werden konnte, aber auch die Integrationsagenda Schweiz. Ausserdem wurde die Digitalisierung zu einem Schwerpunktthema der KdK. Mit dem Abschluss des mit dem Bund gemeinsam lancierten Projektes zur verbesserten Steuerung der digitalen Verwaltung konnte ein wichtiger Grundstein gelegt werden. Ein weiteres zentrales Thema war die Europapolitik, in der sich Würth im Sinne der Kantone für die Weiterentwicklung des bilateralen Wegs mit der EU stark gemacht hat. Dabei hat er aber auch mit Nachdruck die spezifischen Interessen der Kantone vertreten.

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Kontakt / Rückfragen

Regierungsrat Benedikt Würth
Tel. 079 639 26 60
Regierungspräsident Christian Rathgeb
Tel. 079 276 44 33
Roland Mayer, Generalsekretär
Tel. 031 320 30 00

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