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Medienmitteilung

23.09.2021

Wanderausstellung zum Rätoromanischen eröffnet

 

Heute ist die Wanderausstellung «Rumantsch è…» im Haus der Kantone in Bern feierlich eröffnet worden. Sie sensibilisiert für das Rätoromanische, trägt zur Vernetzung bei und fordert die Besucherinnen und Besucher auf, selbst «Sprache zu säen». Bis Mitte Dezember wird die Ausstellung im Haus der Kantone gezeigt. Danach geht sie auf Wanderschaft.

Die Wanderausstellung «Rumantsch è…» setzt ein Zeichen für die sprachliche Vielfalt in der Schweiz. Sie sensibilisiert in den vier Landessprachen für das Rätoromanische, trägt zur Vernetzung der Rätoromaninnen und Rätoromanen bei und fordert die Besucherinnen und Besucher auf, selbst «Sprache zu säen». Anlass für die Wanderausstellung ist, dass mit Regierungsrat Christian Rathgeb erstmals ein Bündner die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) präsidiert.

Feierliche Eröffnung

Die rund 80 Gäste im Haus der Kantone wurden begrüsst von den Bündner Regierungsräten Christian Rathgeb und Jon Domenic Parolini sowie von Johannes Flury, dem Präsidenten der Lia Rumantscha, der Dachorganisation der rätoromanischen Sprach- und Kulturförderung. Unter den Teilnehmenden war die Bündner Standespräsidentin Aita Zanetti. Pascal Gamboni (Musik) und Robert Buchli (Kabarett) untermalten den Abend. Bereits am Mittag hatten die Regierungsrätinnen und Regierungsräte, die ihre Kantone in der Plenarversammlung der KdK vertreten, die Ausstellung besichtigt.

«Dank dem Rätoromanischen ist unser Land vielfältiger, interessanter und bunter – diese Botschaft wollen wir in die Schweiz tragen und zum Handeln auffordern», sagte Regierungsrat Christian Rathgeb bei der Eröffnung. Regierungsrat Jon Domenic Parolini ergänzte: «Die Wanderausstellung zeigt das grosse Engagement Graubündens für das Rätoromanische.» «Ein Drittel der Rätoromaninnen und Rätoromanen lebt heute ausserhalb Graubündens. Sie zu erreichen, ist ein wichtiges Anliegen», betonte Johannes Flury seinerseits.

Vom Haus der Kantone durch die Schweiz

Bis Mitte Dezember wird die Wanderausstellung im Haus der Kantone gezeigt. Dadurch werden tausende Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Gemeinden und weiteren Institutionen aus der ganzen Schweiz der Wanderausstellung am Rande von Sitzungen oder Treffen begegnen und etwas vom Rätoromanischen mitnehmen.

Da alle Menschen in diesem Land zur sprachlichen Vielfalt beitragen, wird die Ausstellung im kommenden Jahr auf Wanderschaft gehen und öffentlich zugänglich sein. Sie wird auch in Graubünden haltmachen. Noch sind die Ausstellungsorte nicht festgelegt. Interessierte können sich aber bereits jetzt unter www.rumantsch-e.ch einen Eindruck der Wanderausstellung verschaffen.

Die Wanderausstellung «Rumantsch è…» ist ein Projekt des Kantons Graubünden. Sie ist in Zusammenarbeit mit der Lia Rumantscha, der Kulturförderung Graubünden und der KdK entstanden. Die Bündner Regierung hatte im März beschlossen, sie mit einem Beitrag aus der Spezialfinanzierung Landeslotterie zu ermöglichen.

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