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Schengen/Dublin

Das Assoziierungsabkommen von Schengen und Dublin regelt die Teilnahme der Schweiz an der europäischen Sicherheits- und Asylzusammenarbeit. Die beiden Bereiche sind aneinandergekoppelt, für die Kantone hat jedoch Schengen die grössere Bedeutung.

Mit der Assoziierung an Schengen wurden die Personenkontrollen an den gemeinsamen Grenzen zwischen den Schengen-Staaten aufgehoben. Gleichzeitig profitieren die Schweiz, und insbesondere die Kantone, in deren Hoheit die Polizei liegt, im Kampf gegen Kriminalität von verschärften Kontrollen an den Schengen-Aussengrenzen sowie von einer verstärkten grenzüberschreitenden Polizeizusammenarbeit beispielsweise durch das europaweite Fahndungssystem SIS (Schengener Informationssystem).

Ausserdem wurde die Zusammenarbeit der Justizbehörden effizienter ausgestaltet, sodass die Rechtshilfebestimmungen im Abkommen auch für die kantonalen Justiz- und Verwaltungsbehörden direkt anwendbar sind. Weiter sind die Datenschutzregeln unter Schengen auch für kantonale Behörden relevant.

In den Bereichen Betäubungsmittel und Waffenrecht sind die Kantone im Vollzug betroffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Direktion für europäische Angelegenheiten.

 

Downloads

Vereinbarung zwischen Bund und Kantonen über die Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen/Dublin-Besitzstands vom 20. März 2009

Leitfaden für die Erarbeitung, Übernahme und Umsetzung von Weiterentwicklungen des Schengen/Dublin-Besitzstands

 


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